Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus Matthäus 13, Vers 23:
„Der aber auf das gute Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach.“
Geistliche Impulse und musikalische Höhepunkte
Das Musikprogramm griff das Bild des Sämanns auf und schlug Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zum Auftakt erklang das Lied „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ in einem Satz von Rudi Waschke – eine musikalische Erinnerung an die altberliner Gemeinden und den damaligen Schulchor. Als Gruß an den neu berufenen Bezirksapostelhelfer David Haynes aus England wurde beim Predigtwechsel das Lied „Breathe on me, Breath of God“ vorgetragen.
Bezirksapostel Krause beleuchtete das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld sowohl aus der Perspektive des Sämanns als auch aus der Sicht des Bodens, der mehr oder weniger fruchtbar ist. Apostel Helmut Kasper stellte das Vertrauen auf Gottes Segen bei Aussaat und Ernte in den Mittelpunkt seiner Predigt. Bezirksältester Thomas Härm richtete den Blick auf Gemeindemitglieder, die heute in anderen Gemeinden beheimatet sind, und zeigte auf, dass auch dort die Aussaat Frucht getragen hat.
Ein besonderes Ereignis: Versiegelung und Ordination
Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war die Versiegelung, Mitglieder verschiedener Gemeinden die Gabe des Heiligen Geistes empfingen. Nach der Feier des Heiligen Abendmahles für die Entschlafenen ordinierte der Bezirksapostel für die Gemeinde Angermünde eine Diakonin und einen Diakon.
Begegnung im Kirchencafé
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde zu einem Kirchenkaffee ein, das bei schönem Wetter im Garten stattfand. Bei einem kleinen Imbiss nutzten viele die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen – auch mit den anwesenden Amtsträgern. Die Gemeinschaft und der Austausch an diesem Tag wird wohl noch lange in den Herzen der Anwesenden lebendig bleiben.
Neuapostolische Kirche